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Freitag, 27. März 2009

Nr. 6 / 09

Der Bauer und der Teufel
das März-Märchen im Grimmschen Sockenkalender

Ich fand, die Farbe der Wolle paßte hervorragend zum Märchen. Da sind die Farbe der Erde, der Rüben und des Weizens enthalten. Leider sind die Bilder etwas blass, aber das liegt an dem Tageslicht. Bei uns ist es heute draußen sehr trüb und regnerisch.

Sockendaten

Größe: 38
Ndl./-stärke: 2,5 mm KnitPicks
Wollverbrauch: 67 g
Wolle: Trekking hand art, Zitron, Fb. Costa Rica
Muster: Girlie Anklet von Melly
Für: meine Mum


Und hier das Märchen

Es war einmal ein kluges und verschmitztes Bäuerlein, von dessen Streichen viel zu erzählen wäre: Die schönste Geschichte ist aber doch, wie er den Teufel einmal dran gekriegt und zum Narren gehabt hat.
Das Bäuerlein hatte eines Tages seinen Acker bestellt und rüstete sich zur Heimfahrt als die Dämmerung schon eingetreten war. Da erblickte er mitten auf seinem Acker einen Haufen feuriger Kohlen, und als er voll Verwunderung hinzugieng, so saß oben auf der Glut ein kleiner schwarzer Teufel.
"Du sitzest wohl auf einem Schatz?" sprach das Bäuerlein. "Ja wohl," antwortete der Teufel, "auf einem Schatz, der mehr Gold und Silber enthält als du dein Lebtag gesehen hast." "Der Schatz liegt auf meinem Feld und gehört mir" sprach das Bäuerlein. "Er ist dein" antwortete der Teufel, "wenn du mir zwei Jahre lang die Hälfte von dem gibst, was dein Acker hervorbringt: Geld habe ich genug, aber ich trage Verlangen nach den Früchten der Erde." Das Bäuerlein gieng auf den Handel ein. "Damit aber kein Streit bei der Theilung entsteht," sprach es, "so soll dir gehören was über der Erde ist und mir was unter der Erde ist."
Dem Teufel gefiel das wohl, aber das listige Bäuerlein hatte Rüben gesät. Als nun die Zeit der Ernte kam, so erschien der Teufel und wollte seine Frucht holen, er fand aber nichts als die gelben welken Blätter, und das Bäuerlein, ganz vergnügt, grub seine Rüben aus.
"Einmal hast du den Vortheil gehabt," sprach der Teufel, "aber für das nächstemal soll das nicht gelten. Dein ist was über der Erde wächst und mein was darunter ist." "Mir auch recht" antwortete das Bäuerlein.
Als aber die Zeit zur Aussaat kam, säte das Bäuerlein nicht wieder Rüben, sondern Waitzen. Die Frucht ward reif, das Bäuerlein gieng auf den Acker und schnitt die vollen Halme bis zur Erde ab. Als der Teufel kam, fand er nichts als die Stoppeln und fuhr wüthend in eine Felsenschlucht hinab. "So muß man die Füchse prellen" sprach das Bäuerlein, gieng hin und holte sich den Schatz.
ENDE

Kommentare:

  1. Herrliche Strümpfe, die Wolle ist schön und die dazugehörige Geschichte ebenfalls..toll gemacht,Netty!

    Wünsche dir ein schönes Wochenende.
    Herzliche Grüße
    Swaani

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  2. Wunderschön hast du dieses Märchen umgesetzt.

    Ich schicke dir viele warme Sonnenstrahlen :-)

    Herzlichst
    Nina

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  3. Die ocken sind wunderschön,das Märchen wurde super umgesetzt.
    LG
    Annette

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  4. Deine neuen socken gefallen mir sehr gut.

    LG
    Elke

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  5. Die Socken sind echt klasse.
    Liebe Grüße

    Tanu

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  6. Die Socken sind toll geworden. Tolles Muster und tolle Farben...die man auch so gut erkennt ;-)

    lg Regina

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  7. Hallo Netty,

    das sind ja wirklich "märchenhaft" schöne Socken. Die gefallen mir total gut.

    Das Märchen auch ganz toll!

    Liebe Grüße
    Hilda

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  8. Hallo Netty,,
    du hast mal wieder wunderschöne Sachen gemacht,, deine Märchensocken gefalle mir besonders gut,,,Liebnen gruss Manu

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